September 2nd, 2009 / Author: Amon Isis
Menschen sind Schweine! Ich hab´s ja immer gewusst, aber jetzt ist es amtlich. Nicht nur, dass Schweine uns ihre Organe leihen, jetzt schenken sie uns auch ihre Krankheiten. Schweine und Menschen haben nämlich einen ähnlichen Stoffwechsel. Und man kann sie so genetisch verändern, dass der menschliche Körper Schweineorgane für menschliche hält. Xenotransplantation heißt das auf schlau.
Wenn uns Schweine allerdings so ähnlich sind, dürfen wir sie dann wirklich essen? Ist das dann nicht so eine Art Kannibalismus? Der ist ja an sich nicht strafbar, aber ins Gefängnis kommt man dafür doch. Wie dieser Knilch von Rothenburg. Auch dann, wenn das Schnitzel vorher einverstanden war und selbst von der Vorspeise genascht hat. Ist ja auch irgendwie eklig. Die Vorspeise mein ich.
Aber zurück zur Schweinegrippe: Die ist nämlich total gefährlich. Immerhin sind schon ein paar Menschenschweine - oder heißt das Schweinemenschen? - egal, jedenfalls, sind die daran gestorben. Obwohl das auch nicht wirklich stimmt, an einer Grippe stirbt man nämlich nicht direkt. Das blöde an der Grippe ist, dass sie das Immunsystem so beschäftigt, dass viele fiese kleine Bakterien über den Körper herfallen und ihn kalt machen. Also, erst mal wird er richtig warm - so um die 40 Grad - aber das mögen die Eiweiße im Körper nicht und deshalb ist der Körper dann irgendwann so eine Art gekochtes Ei. Immerhin kühlt er dann wieder ab. Muss man auch nicht abschrecken.
Nun ja, an der “normalen” Grippe sterben jedes Jahr tausende von Menschen. Aber “normale Grippe” klingt irgendwie Scheiße und damit kann man das Sommerloch nicht füllen. Da klingt “Gefahr durch Schweinegrippe” doch viel besser. Und “Vogelgrippe” will ja auch keiner mehr hören. Ich hab schon mal angeregt, für nächstes Jahr die Rüsselpest und die Rattensyphilis einzuführen, aber so richtig ist da niemand drauf eingegangen. Sehr schade ist das. So ein bisschen Abwechslung würde uns allen mal gut tun.
Jedenfalls können wir uns jetzt alles freuen, dass wir im Herbst zwangsgeimpft werden sollen. Mit einem Impfstoff, von dem noch keiner weiß, ob er funktioniert und ob er am Ende nicht noch gefährlicher ist, als die Schweinegrippe selbst. Da gibt es so tolle Immunverstärker in diesem Impfstoff. Die sind sehr praktisch, weil man mit weniger Impfstoff mehr Wirkung erzielen kann. Dummerweise gilt das auch für die Nebenwirkungen. Aber das macht nix. Denn man stirbt ja lieber mit freier Nase an einer aufsteigenden Lähmung als eklig verrotzt an irgendeinem Schweinedings als gekochtes Ei.
Jetzt gibt´s Leute, die sagen, dass das derzeitige Schweinezeugs gar nicht soooo gefährlich ist. Gefährlich wird´s erst, wenn das Schweinegrippevirus mutiert zu einem Supervirus. Das rafft uns dann alle hin. Jetzt gibt´s wieder Leute, die sagen, dass der im Moment entwickelte Impfstoff gar nicht mehr gegen das Supervirus wirkt, weil es ein Mutant ist und ganz anders aussieht als das jetzige Virus. Das wär natürlich doof. Aber da hat die Pharmaindustrie gleich eine Antwort drauf. Die sagt nämlich, dass das jetzige Virus relativ stabil ist und es sehr, sehr unwahrscheinlich ist, dass es bis zum Herbst mutiert. Deshalb wirkt der Impfstoff dann auch noch.
Wenn aber das derzeitige Virus gar nicht so gefährlich und auch total mutationsfaul ist und der Impfstoff gegen das nicht zu erwartende mutierte supergefährliche Supervirus gar nicht wirken würde, warum wird denn dann überhaupt geimpft?
Ein Schwein, wer Arges denkt!
August 30th, 2009 / Author: Anja Millen
Mal ehrlich, ich kann diese Kacke nicht mehr mit ansehen.
Natürlich bin ich genau deswegen auch reingetreten und weggegangen. Über Stars und Sternchen oder was sie schon immer über so genannte Künstler und ihre Marmeladen wissen wollten und nie zu fragen trauten.
Das Internet, unser aller Bühne, mausert sich in diversen Ballungsgebieten zu regelrechten Brettern die die Welt bedeuten. Zumindest genau dort und nur dort, allerdings merken die aufstrebenden Berühmlichkeiten das leider nicht - niemals - nie.
Bei genauerem Betrachten scharren sie gezielt und natürlich völlig unmutwillig eine Ansammlung von Anhängern um sich herum und bei Bedarf ficken sie sie natürlich auch. ( Soll ja jeder auf seine Kosten kommen.) Dann werden entsprechende Anhänger fotografiert, verkünstlert, gefärbt, bemalt und natürlich in den geheimen Kreis geladen.
So weit so gut. Das erste Bild ist raus und alles jubelt. Leider langt jegliche Kreativität maximal bis Bild 2 und dann erwartet uns auf den Brettern die, die Welt bedeuten nur noch ein Abklatsch von Bild 1, und noch einmal, und wieder und immer wieder. Da ja, im Hintergrund, brav weiter gefickfotografiertgebröselt wird, bleibt eben genau das ganze jubeltechnisch auf einem Level.
Das dort keinerlei Weiterentwicklung, nein im Gegenteil: Rückschritt- zu sehen ist, stört niemanden. Wenn du nicht zum inzestiösen Kreis der Stars und Sternchen gehörst dann bist du raus, du bist dann nicht in der Band.
Die Prominenz hingegen, darauf angesprochen, dass ihr Bestehen lediglich nur auf der einen oder maximal der anderen Plattform honoriert wird in dem Claqeurmaße wie es ihnen ja zuzustehen scheint, diese Prominenz also antwortet auf die Frage: warum ihre Bilder langweilen, warum sie immer gleich sind, gleiche Farben, gleiche Szene, gleiche Texturen, gleiche Scheisse ? antwortet ganz souverän und lapidar, dass das keineswegs Wiederholungen oder gar unkreatives Desaster sei, nein, das seien Wiedererkennungswerte, eigene Handschriften oder gar Alleinstellungsmerkmale. Vielleicht mit etwas guter Laune gibt es noch einen kameradschaftlichen Klaps auf die Schulter und ein gönnendes: du hast auch Talent.
Ja, danke aber auch und ich brauche nichtmal irgendwelche Ausreden wenn ich nur Kacke zeige, keinen quersitzenden Furz, keine Liebeskrise, keine Schwangerschaft oder den Tod der Großmutter. Ich zeig sie halt aber wenigstens ist meine Kacke, anders, jedesmal.
Schade nur, dass soviel ursprüngliches Potential, durch die Scheinwelt der applaudierenden Fans in einem Anfangstadium und in einem Internetghetto, versteinert. Keine Weiterentwicklung in Richtung Kunst aber dafür jede Menge rosa Brillen und TüTü Gedöhns um die eigenen Starallüren.
In dem Fall und allen anderen auch kann es nur dabei bleiben:
Ich bin ein Star, lasst mich hier drin.
Über den Fankurventellerrand hinaus, ist maximal noch ein großes, schwarzes Loch, wer bleibt da nicht lieber in seinem schön dekorierten Dschungel der Eitelkeiten.
June 2nd, 2009 / Author: Anja Millen
Dass Eminem hin und wieder Bekanntschaft mit Arschlöchern macht, ist nicht wirklich spektakulär und sicher keine we.are.corrupted (ahh geil) News wert, aber diesmal hat das Arschloch sich direkt vor seinen Mund platziert.
Bei den diesjährigen MTV Awards zeigte Slim Shady wie gut er mit spontanen Situationen umgehen kann, nämlich als Sascha Baron Cohen aka Borat (Zwangskomiker, Zwangsschwuler und zwangsunlustig) in heißen Jocks und Engelsflügeln geraden Weges von der Decke kopfüber in Eminems Schoß landete.
Dieser zeigte sich höchst begeistert und begann gleich ein heftiges Zungenspiel, seine Hände waren dabei auch nicht untätig.
Fahaaalsch Völlig entsetzt reagierte Eminem, seine Leibwächter versuchten recht hilflos Borat in die Seite zu zwicken und dieser smalltalkte mit seinem Kopf auf Slim Shadies Eminemchen.
Als man den gefallenen Engel endlich, mittlerweile gänzlich fluguntauglich, von dem Rapper entfernte, verließ dieser very pissed die Show.
Nu ja, ich bin ja durchaus Eminem Fan und hey, wer hat schon gerne nen fremdem Arsch im Gesicht, aber ein wenig Coolness hätte ihm da schon gut gestanden, sonst bleibt eigentlich nur wie wir Trierer zu rappen pflegen:
Dem Äminäm sein Kopp und dem Borat seinen Arsch geben en gut Waffelpann.
Eminem meets Ass
May 31st, 2009 / Author: Amon Isis
In Hannover testen sie in einer Studie die Wirkung von Allergiemedikamenten. Die Probanden müssen eine Stunde lang in vorher exakt abgewogene Taschentücher schnäuzen. Die verrotzten Tücher geben Sie dann wieder ab und es wird gewogen wieviel Rotz der Proband in einer Stunde produziert hat. Dann bekommt er das Medikament und wiederholt das Ganze. Wenn der Proband dann weniger Rotz produziert, geht man von einer Wirkung des Medikaments aus.
Die Studierten, was die sich alles ausdenken. Ich wär für so einen Versuchsaufbau ja viel zu blöd. Ich hätte die Leute schlicht gefragt „Hilft´s?“ oder hätte die verbrauchten Taschentücher gezählt. Aber das ist natürlich nur was für Milchmädchen und so gar nicht „evidenced based medicine“. Das klingt toll. Heißt auf Deutsch so viel wie „auf Beweismaterial gestützte Heilkunde“ und das wiederum heißt, dass Patienten nur eine Behandlung zu Gute kommen soll, deren Wirksamkeit zuvor empirisch bewiesen wurde. Und Rotze wiegen ist empirisch, sich mit Patienten unterhalten aber nicht. Das ist ja in der Medizin ohnehin verpönt. Am Ende schildern Patienten Symptome, die gar nicht im Lehrbuch stehen und sich nicht eindeutig einer Krankheit zuordnen lassen und das macht Arbeit. Und dafür wird der Arzt ja nicht bezahlt. Zum Reden gibt’s schließlich Therapeuten und Domian.
Zurück zu den evidenzbasierten Rotzfahnen. Hier wird also tatsächlich richtig doll Wissenschaft gemacht. Die „EBM“ - das ist die schicke Abkürzung für „evidenced based medicine“, zugleich aber auch die Abkürzung für „Einheitlicher Bewertungsmaßstab“, nach dem die Ärzte ihre Leistungen bei den Kassen abrechnen. Das ist praktisch. So kann jeder sagen, dass er nach „EBM“ behandelt, auch wenn ihn „evidenzbasierte Medizin“ einen feuchten Dreck interessiert. EBM ist auch die Abkürzung für Electronic Body Music, aber das hat mit alldem überhaupt nichts zu tun. Ich schweife ab… Also jedenfalls die Evidenzdings EBM gibt’s seit etwa 1995. Da hat zum ersten Mal jemand geschrieben, dass man das so machen müsste. Das war eine gute Idee. Weil vorher hat man die Wirkung eines Medikaments einfach nur danach beurteilt, ob´s hilft. Bisschen unwissenschaftlich, nicht?
Und deshalb müssen Menschen in abgewogene Taschentücher rotzen. Ich frag mich natürlich schon, wie die das mit den Wirksamkeitstudien von Abführmitteln halten. Manche Menschen sind um ihren Job nicht zu beneiden.
Die meisten empirischen Studien mit Evidenztendenz werden aber von den Pharmaunternehmen selbst durchgeführt. Die beweisen sich die Wirksamkeit ihrer Produkte also selbst. Ist auch nur vernünftig, denn die wollen ja schließlich auch Geld damit verdienen. Deshalb bestimmt die Pharmaindustrie auch, ab welchem Wert das Cholesterin im Blut gefährlich ist und mit Medikamenten behandelt werden muss. Wenn´s Geld knapp wird, senkt man den Grenzwert, dann hat man über Nacht wieder ein paar Kranke mehr und das ist gut für die Wirtschaft. Gerade jetzt in diesen schlechten Zeiten. Böse Zungen behaupten, da würde man den Bock zum Gärtner machen. Was denn als nächstes käme. Rechtsanwälte als Streitschlichter? Nein, keine Sorge. Das gibt’s schon.
Also ist am Ende doch nur alles eine Mogelpackung? Vielleicht. Aber der Patient ist dem nicht hilflos ausgeliefert. Gehen Sie mal in die Apotheke und sagen, sie hätten gerne eine Mogelpackung. Da bezahlen sie 60 Euro dafür. Ich mach das so: ich schnapp mir nen wildfremden Typen von der Straße, gebe ihn als meinen Zwillingsbruder aus („zweieiig, Sie wissen schon“) und frag den Apotheker ganz frech:
„Da gibt’s doch auch was von Ratiodings?“
Damit hat er nicht gerechnet. Zähneknirschend gibt er mir die Mogelpackung für 30 Euro. Ein Schnäppchen. Und ein Päckchen Rotzfahnen gibt’s noch dazu. Die sind zwar nicht empirisch, aber dafür umsonst.
May 29th, 2009 / Author: Anja Millen
Hab ich mir gedacht und ausüberlegt, jetzt wo doch bald Urlaubszeit ist, wie komm ich in’s Fernsehsommerloch.
Erst mal Urlaub, auf’n Heimatplaneten direkt via Mutterschiff beamen. Kostet ein paar Geld, macht aber nix dafür frag ich bei der Bank nach. Die geben reichlich und wollen langsam zurück, dass haut hin - langt aber noch nicht um in’s Fernseh zu kommen und das wiederum ist gegen dem Amon und meinen Plan berühmt zu werden.
Auf’m Heimatplaneten angekommen lasse ich mich dann kurzerhand entführen. Abgesehen davon, dass Frauen dazu tendieren sich in ihre Entführer zu verlieben, also wird das auch noch richtig pricklig im Urlaub, könnte mir damit die erste Schlagzeile sicher sein.
Richtig klar wird die Sache dank diesem hübschen Grundsatzurteil von gestern, dann, wenn ich gerettet werde.
Juhu! Als Geisel hat man gefälligst seine Rettungskosten selbst zu zahlen! So gerade dieser anderen Frau geschehen, die bestimmt auch nur berühmt werden wollte, und die nun 12tausend Geld bezahlen soll, weil ein Hubschrauber sie aus dem Rebellengebiet in Kolumbien geflogrettet hat. (Quelle: Spiegel)
Es bleibt die Frage ob unter wildem Kugelhagel, ein deutscher Bürokrat seinen Aktenkoffer aufmachte und das Formular und die Einverständniserklärung nach Geißelrettungsgesetz § 0815 vorlegen wird und man dann entscheidet ob man gerettet werden möchte.
Wie auch immer, wenn die mich dann auf’m Heimatplaneten entführen und die Guten mich retten kommen, hab ich soviele Schulden und so ‘ne klasse Story, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist wann ich von Peter Zwegat angeschrieben werde. Dann bin ich schonmal im Fernsehn, dann bin ich schon fast ganz berühmt.
Tscha Amon, scheint ein Masterplan zu sein.
May 28th, 2009 / Author: Anja Millen
och ja ne oder? doch!
Vorgekaute Bleistifte für den beißfaulen Zeichner, gibt es nun für schlappe 1.50 Pfund, bei concentrate.
Yummy! sag ich da nur.
Nun ja, wir kennen ja auch schon zugenüge die Kategorie, vorgekaute Schwänze, abgenutzte Rosetten, es zeichnet sich also durchaus ein Trend zur Vorbenutzung ab. Wie wird das nur mit der Jungfrau sein? Ich bin sicher pfiffige Designer werden sich da noch ein vorgestoßenes Häutchen zu einfallen lassen.
May 28th, 2009 / Author: Amon Isis
Eins vorweg: Ich bin unschuldig!
Diesen Satz höre ich jeden Tag. Ich wollte ihn auch mal benutzen. Dumm nur, wenn man an seiner eigenen Unschuld zweifelt.
“Ich hab keine Ahnung, wie das passieren konnte, hohes Gericht! Echt jetzt! Sie müssen wissen, ich komm nicht von hier. Auf meinem Planeten, da sind alle so wie ich. Da fall ich gar nicht auf. Als ich dann plötzlich von all diesen Menschen umgeben war, das war zu viel. Ich war wie von Sinnen - also noch mehr als sonst. Und plötzlich hatte ich diese Kamera in der Hand und diese Bildbearbeitungssoftware. Alles ging so schnell, und, und…”
Das ist der Moment, in dem ich als mein Verteidiger einschreiten muss. Ich verpasse mir eins auf die Fresse und springe mit wehender Robe auf.
“Mein Mandant wird nun von seinem Recht zu schweigen Gebrauch machen!”
Die Erleichterung steht dem Vorsitzenden ins Gesicht geschrieben. Er nimmt die Watte aus den Ohren, Protokollantin und Staatsanwalt graben ihre Zähne aus der Tischplatte. Der Protokollantin will das nicht recht gelingen. Es sind wohl die Dritten.
“Als Ergebnis der Beweisaufnahme steht fest, dass mein Mandant sich in einem permanenten Zustand verminderter Einsichts- und Steuerungsfähigkeit befindet.”
Das ist Juristendeutsch für “Der hat nicht alle Latten am Zaun!”
“Dieser Blog…”
Der Vorsitzende schaut fragend auf, erkundigt sich bei der zahnlosen Protokollantin nach der Bedeutung des Wortes “Blog”. Da er ihr Genuschel nicht versteht, fragt er den Staatsanwalt. Kurzes Getuschel, dann - für einen klitzekleinen Augenblick - weht der Hauch der Erkenntnis über sein Gesicht um anschließend wieder dem Ausdruck genervter Langeweile zu weichen.
Ich setze erneut an.
“Dieser Blog…”
Erhobener Zeigefinger, wichtig!
“… wurde einzig und allein von einer Person, die hier aus gutem Grund die Aussage verweigert hat, um sich selbst nicht belasten zu müssen, erdacht, initiiert und kaltblütig in die Tat umgesetzt. Herr Isis war hier nichts weiter als ein willenloses Werkzeug, verführt und missbraucht von der einzigen Person, die zu jeder Zeit die tatsächliche Tatherrschaft inne hatte…”
Kurze dramaturgische Pause…
“…der hier anwesenden…”
Innehalten, ausholen und mit nacktem Finger auf angezogene Menschen zeigen…
“…Anja Millen!”
Wichtig! Jetzt in dieser Pose verharren, bis das Raunen durch den Zuschauerraum abgeklungen ist.
Aber da ist kein Raunen. Da sind nicht mal Zuschauer. Nur das entnervte Seufzen des Vorsitzenden. Er ringt nach Fassung und setzt an:
“Und was…”
Er holt tief Luft.
“…was - und bitte, versuchen Sie diese Frage mit nur einem einzigen Satz zu beantworten - was hat das alles mit dem hier zu verhandelnden Einspruch gegen den Bußgeldbescheid wegen Parkens im Halteverbot zu tun?”
Pah, Juristen! Pedanten, Korinthenkacker, kleingeistiges Geschmeiß! Nicht an der Geschichte hinter der Geschichte interessiert, Aburteilen wie am Fließband. O tempora, o mores!
Falls auch Sie sich fragen, was das alles soll: Wen interessiert´s.
Denn ich bin unschuldig! Das steht mal fest.
May 28th, 2009 / Author: Anja Millen
Der andre AdminKerl von diesem Blog, der mit dem ich so rumschreib, also der und ich… Öyy ne, also ich und der, wir haben gestern gedacht wir machen so ‘nen Briefwechsel zwischen, ihm und mir und werden damit berühmt.
Berühmt ist das, was wir unbedingt werden müssen, und wer berühmt ist, ist doch auch reich, wa?
Dann wird Amon ein It-Boy und ich ein It-Girl, wir beide haben dann so ‘nen kleinen Fotzenleckerdingens unterm Arm geklemmt und tragen Ed-Hardy Shirts. Obwohl: Amon mit ‘nem SchiSchihündchen dann geht er nachher noch als Moshammer durch. R.I.P Rudi
Also irgendwie wird das ein Blog über jeden Rotz und über andere Ausscheidungen auch. Das ist ganz klar.
Wir können mit nur einem Lungenflügel leben, ohne Liebe, ohne Ficken, mit einer Niere und ohne Galle- aber Scheiße muss sein! Sonst… Siehe Rudi oben.
Ick freu mir
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